Einschulung der ABC-Schützen 4 -Der künftige Schulweg

 

Bildquellenangabe: Claudia Hautumm  / pixelio.de

Schon jetzt werden einige Eltern mit gemischten Gefühlen auf mögliche Gefahrenquellen der ersten Schulwochen entgegenblicken. Besonders der Straßenverkehr birgt viele kritische Punkte die beachtet werden müssen. Deshalb ist es schon sinnvoll, wenn Eltern rechtzeitig mit dem Schulwegtraining beginnen und den ABC-Schützen auf verschiedene Situationen vorbereiten. Es ist wichtig den Weg mit dem Schulanfänger genau zu  besprechen, denn zu den möglichen Gefahrenquellen gehören auch Ampeln, Zebrastreifen, Ausfahrten, Baustellen usw.

Der zukünftige Schulweg kann schon im letzten Kindergartenjahr, wenn möglich, in das tägliche Wegepensum eingebaut werden. Somit kann sich das Kind besser orientieren und einigermaßen sicher fühlen.

An den ersten Schultagen ist es empfehlenswert, wenn Sie noch Ihr Kind zur Schule begleiten. Erst wenn Sie das Gefühl haben das Ihr Kind den Weg alleine bewältigen kann, können Sie sich nach anderen Schulkindern in der Nachbarschaft umsehen. Diese können dann gemeinsam mit Ihrem Kind den Schulweg gehen.

So unterstützen Sie die Sicherheit Ihres Kindes:                                                           Achten Sie vor allen in den dunklen Jahreszeiten auf helle Kleidung, evtl. zusätzliche Reflektorenstreifen anbringen. Der Schulranzen sollte unbedingt mit Reflektorenstreifen ausgestattet sein. Treiben Sie Ihr Kind nicht zur Eile. Lieber früher aufstehen, denn gerade gehetzte Kinder sind im Straßenverkehr besonders gefährdet. Ausgeschlafene Kinder sind  konzentrierter im Straßenverkehr.

Auch Buskinder können üben:                                                                                    Sollte Ihr Kind nur mit dem Bus die Schule erreichen, so können Eltern Ihren Kindern besonders in dieser besonderen Lage helfen sich damit zurechtzufinden. Um Ihr Kind zu einem sicheren Buskind zu machen ist es sinnvoll, ebenso wie beim Schulweg, mit der Vorbereitung früh genug zu beginnen. Schon von klein auf können Sie Ihr Kind auf diese Weise der Fortbewegung gewöhnen und statt mit dem Auto öfters Besorgungen mit dem Bus zu machen. So bekommt Ihr Kind Routine mit dem Bus zu fahren und lernt zugleich von Ihnen wie es sich an Haltestellen zu verhalten hat. Man kann mit Ihnen sehr gut  das Ein- und Aussteigen, das Zurücktreten wenn der Bus kommt, erst einsteigen wenn der Bus hält, nicht drängen, den Schulranzen abnehmen sowie die Fahrkarte vorzeigen, um einige Punkte zu nennen, üben.

Man darf nicht vergessen, dass für einen Erstklässler schon der Schulweg und der neue Schulalltag viel Konzentration erfordert. Der Umgang mit einem Verkehrsmittel kommt dann noch erschwerend dazu.

Mit dem Fahrrad zu Schule:                                                                                         Vorsicht  lassen Sie Ihr Kind erst nach der Fahrradprüfung  in der vierten Klasse mit dem Fahrrad zu Schule. Bei der Fahrradausbildung werden die Schulkinder durch örtliche Polizisten geschult. Erst nach der Fahrradprüfung ist Ihr Kind gut für den Straßenverkehr vorbereitet.

Denken Sie daran, je öfters Sie mit Ihrem Kind den Schulweg üben, desto sicherer wird es.

An den örtlichen Schulen haben wir anlässlich der Schulanmeldung Malbücher verteilt. Zum Thema: Sicherheit im Straßenverkehr für Kinder. Besprechen Sie mit Ihrem Kind doch noch mal den Inhalt dieses Malbuches und weisen auf die wichtigen Verkehrszeichen hin.

Viel Spaß beim Üben

Ihr Kraxenberger Team

 

Was braucht Ihr Kind für die Schule?

Das zeigen wir Ihnen in unserem nächsten Blog-Beitrag                                                   der Serie Einschulung der ABC-Schützen.

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